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Archiv der ‘Produktion + Förderung’ Kategorie


Von der Raffinerie in die Spraydose

Per Pipeline, Binnenschiff, Kesselwagen und Tankwagen gelangen Brenn-, Kraft- und Schmierstoffe von den Raffinerien zu den Verbrauchern. Moderne Technik sorgt bei dieser logistischen Herausforderung für Sicherheit und einwandfreie Qualität.

Lückenlos überwacht: Ein computergestütztes System sichert hohe Produktqualität.

Bevor aus Rohöl gewonnene Produkte wie Heizöl, Benzin, Diesel, Gas oder Schmierstoffe die Endkunden erreichen, müssen sie über ein logistisches Netz von den Raffinerien zunächst zu Außenlagern oder zur Weiterbearbeitung an BP Standorte transportiert werden.

Im Vergleich zu anderen Energieträgern lassen sich Erdölprodukte lange lagern und auf ganz unterschiedlichen Wegen befördern. Damit es nicht zu Versorgungsengpässen kommt, werden Produktion, Lagerkapazitäten und Bedarf laufend aufeinander abgestimmt. Die Wahl des Transportmittels hängt von Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Leistungsfähigkeit, Beschaffenheit und Entfernung ab. Um Straße und Umwelt zu entlasten, werden die Außenlager zum größten Teil per Bahn, per Pipeline oder über den Wasserweg bedient. Die Lager sind wie die Raffinerien über ganz Deutschland verteilt – von hier aus erfolgt der Weitertransport in Tankwagen.  (Weiterlesen …)

Raffinierte Verwandlung – Bevor aus Rohöl die Mineralölprodukte GAS, BENZIN oder HEIZÖL entstehen

Bevor aus ROHÖL DIE MINERALÖLPRODUKTE GAS, BENZIN ODER HEIZÖL entstehen, durchläuft das schwarze Gold in Raffinerien viele chemische und physikalische Prozesse.

 bohrturm

JEDE ÖLSORTE hat andere Eigenschaften – so wie Weine, die aus verschiedenen Anbaugebieten stammen. Rohöl aus Algerien zum Beispiel ist dünnflüssig und strohgelb, Rohöl aus Venezuela hingegen dickflüssig und tiefbraun. Weltweit existieren mehrere Tausend Erdölsorten mit unterschiedlichen Zusammensetzungen, Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten. So unterschiedlich die Ölsorten jedoch sind – im Kern enthalten sie alle dieselben Bestandteile: Kohlenwasserstoffe, geringe Schwefelmengen und Spuren von Sauerstoff, Stickstoff und Metallen. Damit aus Rohöl Mineralölprodukte wie Gas, Benzin oder Heizöl entstehen, muss es in Raffinerien chemische und physikalische Prozesse durchlaufen. Die Umwandlung besteht aus drei wichtigen Prozessen: Destillation, Konversion und Reformierung.

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Das Öl auf großer Fahrt – egal ob über den Seeweg oder in Pipelines

In diesem Bericht wird erklärt, wie BP das Erdöl auch aus den entlegensten Flecken der Erde sicher zu seinen Raffinerien transportiert – egal ob über den Seeweg oder in Pipelines.

Zwischen den Förderstätten des Erdöls und den Raffinerien, in denen es weiterverarbeitet wird, liegen meist TausendePipeline von Kilometern. Rohöl aus außereuropäischen Förderländern kommt hauptsächlich per Schiff nach Europa. Der Hafen in Rotterdam ist neben Schanghai und Singapur der größte Seehafen der Welt: Mehr als 40 Prozent des weltweit geförderten Öls gelangen per Tanker an die niederländische Küste. Auf über 3.600 Hektar erstreckt sich eine Technik-Landschaft aus Hebekränen, riesigen Tankbehältern und einem unüberschaubaren Geflecht aus Rohrleitungen. Die steigende Nachfrage an Transportkapazitäten von Rohöl verlangt nach immer größeren Tankschiffen. Um die Stabilität eines Schiffs beim Transport von großen Mengen flüssiger Ladung zu gewährleisten, ist der Laderaum zellenförmig in mehrere Tanks (Schotten) untergliedert. So sind die Schiffe in der Lage gleichzeitig verschiedene Rohölsorten und Endprodukte zu transportieren. Die Schotten tragen auch zur Sicherheit der Tankschiffe bei, denn bei einem Unfall gewährleisten sie, dass nur kleine Mengen der Ladung austreten. Seit 2005 sind die Tanker der BP Flotte zusätzlich mit Doppelhüllen ausgestattet. Auch die Vertragspartner unterliegen dem hohen Sicherheitsstandard: Bevor BP ein Schiff chartert, werden der technische Zustand und das Personal nach strengen Kriterien überprüft. (Weiterlesen …)

Bohren in der Tiefsee – Ölreserven steigen jährlich an

Die weltweiten Ölreserven steigen jährlich an: Durch neue Techniken könne Quellen in zuvor unzugänglichen Gebieten erschlossen und bestehende Ölfelder besser ausgeschöpft werden.

 

Ein großer Teil der Erdölvorkommen wird nicht auf dem Festland (Onshore), sondern auf dem Meer (Offshore) gewonnen. Dabei liegen die Ölfelder vorwiegend in den küstennahen und flachen Meeresgebieten der Kontinentalschelfe: in der Ostsee, im Karibischen Meer oder im Golf von Mexiko. Zu den wichtigsten Bohrmethoden zählen heute das Rotary-Bohrverfahren und das Richtbohren. Beim Rotary-Bohrverfahren gräbt sich ein Bohrmeißel mit rotierenden Bewegungen durch die Bohrschichten. Und das Richtbohren ermöglicht nicht nur ein vertikales, sondern auch horizontales Bohren durch die Erde.

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Das Schwarze Gold – Die Exploration

Wärme, Mobilität, Kleidung, Verpackung – Überall spielt Erdöl eine Rolle.

Wer dem Ursprung des Erdöls auf die Spur kommen will, muss eine Zeitreise in die Vergangenheit machen. Vor 200 Millionen Jahren entstand der Stoff, der uns heute bewegt. Organische Substanzen wie Algen und Kleinstlebewesen (Plankton) sind für die Bildung von Erdöl verantwortlich. Nach ihrem Tod lagern sich die abgestorbenen und nicht zersetzten Tier- und Pflanzenreste auf dem Meeresgrund ab. Nach und nach überlagern Sand- und Tonschichten den Planktonschlick und pressen ihn zusammen, bis er sich verfestigt und zu Muttergestein wird. Je stärker das Gestein zum Erdinneren gedrückt wird, umso mehr erhitzt sich die organische Substanz. Gasförmige und flüssige Kohlenwasserstoffe, Gas und Öl werden dabei entwickelt. Die Hitze spaltet zudem schwere Kohlenwasserstoffverbindungen in leichte Molekühle. So löst sich bei einer Temperatur von 65 bis 120 Grad Celsius und unter dem Druck der Tiefe von 1500 bis 3000 Meter Erdöl aus den Poren des Muttergesteins.

Das Öl in der Falle

In der Regel sammelt sich in den Porenzwischenräumen der einzelnen Gesteinsschichten Wasser an. Da aber Kohlenwasserstoffe leichter als Wasser sind, wandert das Rohöl so lange nach oben, bis es auf einer undurchlässigen Erdschicht stößt und aufgehalten wird- die Ölfalle.

Durch neue Techniken können heute Quellen in zuvor unzugänglichen Gebieten erschlossen werden.

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