Archiv der ‘Allgemein’ Kategorie
Trinkwasser-Schmierstoffleitlinie mit Castrol Optisil LEB 2
Unser Spezielschmierfett Castrol Optisil LEB 2 wurde in 2007 durch das Hygiene-Institut des Ruhrgebiets gemäß der UBA Leitlinie von Schmierstoffen im Kontakt mit Trinkwasser abgeprüft.
Seit dem 5.01.2011 ist unser Castrol Optisil LEB 2 darüber hinaus auch in die Schmierstoffleitlinie Anlage 4 für Schmierstoffe im Kalt- und Warmwasserbereich durch das Umweltbundesamtes (UBA) aufgenommen worden. (Kaltwasserprüfung: +23°C, Warmwasserprüfung: +60°C)
Durch das UBA empfohlene Schmierstoffe für den Trinkwasserbereich findet man daher heute unter der „Anlage 4 zur Schmierstoffleitlinie“ Ein Anhang der: Leitlinie zur hygienischen Beurteilung von Schmierstoffen im Kontakt mit Trinkwasser (Sanitärschmierstoffe), (Schmierstoffleitlinie)
Anbei die Bestätigung der Aufnahme von Castrol Optisil LEB 2. Die aktuelle Schmierstoffleitlinie sowie die Anlage 4 finden Sie unter folgenden Link (eine aktuelle Liste soll im Januar 2011 eingestellt werden): http://www.umweltbundesamt.de/wasser/themen/trinkwasser/schmierstoffleitlinie.htm
Durch die Aufnahme in diese Liste, kann Castrol Optisil LEB 2, offiziell durch das UBA bestätigt, für die Schmierung von Trinkwasserarmaturen im Kalt- und Warmwasserbereich eingesetzt werden. Es ist hier speziell zur Schmierung von O-Ringen und Dichtungen aus EPDM geeignet, welche sich in den Armaturen (Waschbecken, Dusche ….) befinden.
EPDM/EPM wird gerade bei Wasser oder Wasserdampf führenden Elementen gerne als Dichtungsmaterial eingesetzt, da es sehr wasserbeständig ist. Im Gegensatz dazu ist EPDM/EPM nicht mineralölbeständig.
Neben der Trinkwasseranwendung eignet sich Castrol Optisil LEB 2 natürlich auch zur Schmierung von EPDM/EPM Materialien/Dichtungen in der Lebensmittel-/Getränkeindustrie, da es zudem über eine H1-Freigabe durch die NSF verfügt.
Unsere Bitte: Setzen Sie nur zugelassene Spezialprodukte für diese Bereiche ein, denn wir wollen auch morgen noch genauso gerne trinken.
Gutes Klima durch Castrol Alusol AU 50 FF
Eine 170 m³ große Zentralanlage für Aluminiumbearbeitung stellt an einen Kühlschmierstoff hohe Anforderungen. Die GETRIEBE- UND ANTRIEBSTECHNIK WERNIGERODE GMBH (GAW) hat mit CASTROL ALUSOL AU 50 FF ein Premiumprodukt gefunden, das sich stabil gegen Mikroorganismen zeigt.
GAW, als Kooperationspartner der SCHLOTE GRUPPE, ist ein gefragter Entwicklungspartner und Serienlieferant der Automobil- und Zulieferindustrie, der Gießereitechnik sowie des Maschinenbaus. Mit modernsten CNC-Bearbeitungszentren und automatisierten Fertigungslinien bearbeitet das Unternehmen Gussteile aus verschiedensten Werkstofflegierungen für den Getriebe- und Motorenbau und für Fahrwerkskomponenten. Seit der Firmengründung vor 15 Jahren setzt GAW auf Schmierstoffe aus dem Hause BP: Für die Zerspanungsprozesse kommt heute fast ausschließlich die Marke Castrol zum Einsatz.
Spezialist für Alulegierungen
Ende 2010 stellte GAW seine 170 m³ große Zentralanlage für die Aluminiumbearbeitung auf den Premiumkühlschmierstoff Castrol Alusol AU 50 FF um – die Anlage versorgt rund 35 Bearbeitungszentren. Der Kühlschmierstoff erweist sich als wahrer Spezialist für die Bearbeitung von Aluminiumlegierungen, denn er ist chlor- und formaldehydabspalterfrei und besitzt ein einzigartiges Additivpaket, das die Maschinenleistung und die Oberflächengüte verbessert. Darüber hinaus lässt er sich auch zur Zerspanung von niedriglegierten Stählen verwenden.
Fachgemäßer Einsatz – Synthetische wassermischbare Kühlschmierstoffe
Synthetische wassermischbare Kühlschmierstoffe entfalten ihre Vorteile nur dann, wenn sie richtig angewendet werden.
Es gibt ein paar Regeln für den Einsatz synthetischer wassermischbarer Kühlschmierstoffe. Wer sie beachtet, trägt zu einer optimalen Leistung des Bearbeitungsprozesses bei. Das fängt mit der Qualität des Ansatzwassers an. So verlängert entmineralisiertes Wasser die Standzeiten des Kühlschmierstoffes und erhöht dessen Stabilität.
Synthetische wassermischbare Kühlschmierstoffe sind mineralölfrei und bilden keinen vor Korrosion schützenden Ölfilm. Metalloberflächen ohne den schützenden Film sind anfälliger gegenüber Kondensation und Feuchtigkeit. Nach Abschalten der Maschine bildet sich häufig – durch die warmen Aggregate im Maschineninnenraum – feuchtwarme Luft. Um Korrosion zu verhindern, sollte zusätzlich ein Absaug- oder Belüftungssystem an der Maschine installiert sein. Alternativ sollte die Maschine im Stillstand offen stehen, damit Luftfeuchtigkeit aus dem Innenraum entweichen kann.
Wichtig bei einer Umstellung von mineralischen auf synthetische Produkte ist die Überprüfung der eingesetzten Dichtungen. Bestimmte Dichtungswerkstoffe schwellen durch Aufnahme von Mineralöl an. Synthetische Kühlschmierstoffe „waschen“ das Mineralöl aus diesen Dichtungen heraus und können denn zum Schrumpfen älterer Dichtungen führen. Ein weiterer wichtiger Punkt: die Farb- bzw. Lackverträglichkeit. Um zum Beispiel eine mögliche Blasenbildung des Lackes zu vermeiden, empfiehlt sich der Einsatz von Zwei-Komponenten-Lacken oder Pulverlackbeschichtungen. Diese zeigen allgemein eine gute Beständigkeit gegenüber synthetischen Produkten.
Haben Sie Fragen zu diesem Praxistipp?
Dann wenden Sie sich bitte an Ihr Castrol Kompetenz Center SüdWest.
CONTINENTAL setzt auf die erfolgreichen Schmierstoffe von Castrol
Sie müssen mehrere Jahre und viele tausend Kilometer sicher fahren – Reifen sind einer wahren Dauerbelastung ausgesetzt. Ihre Herstellung ist komplex und funktioniert nur mit zuverlässigen Maschinen. Deshalb setzt CONTINENTAL auf die erfolgreichen Schmierstoffe von Castrol.
Die Continental Reifen Deutschland GmbH in Korbach produziert Pkw-, Zweirad- und Industriereifen. Bei ihrer Herstellung greifen viele verschiedene Fertigungsschritte ineinander. So besteht jeder Reifen aus mehr als zehn verschiedenen Gummimischungen und aus bis zu 25 Bauteilen. Benötigt werden dafür an die 45 Rohstoffe. 34 500 Reifen produziert das Continental-Werk täglich. Dabei laufen die Maschinen rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche. „Eine extreme Belastung“, sagt der Leiter der Instandhaltung. „Doch dank der Schmierstoffe von Castrol können wir uns auf unsere Maschinen verlassen.“
Von zwölf auf drei Tonnen gesenkt
Seit 1995 arbeitet das Werk in Korbach mit Castrol zusammen. „Als Erstes haben wir Castrol Molub-Alloy 777 in den Zentralschmieranlagen für Schmierfette eingeführt“, erinnert er sich. Diese versorgen die Schmierstellen zum richtigen Zeitpunkt mit der benötigten Menge. „Continental brauchte zu Beginn über zwölf Tonnen Schmierfett, heute sind es nur noch drei Tonnen“, fügt Herr E., Castrol Verkaufsleiter, hinzu. Bemerkenswert: Trotz einer Produktionssteigerung von rund 30 Prozent reduzierte sich der jährliche Schmierfettbedarf um über 70 Prozent. Der Grund: Castrol Molub-Alloy 777 erzielt auch dann eine Reibungsminderung, wenn die Maschinen im Bereich der Grenz- und Mischreibung – wie hier mit niedrigen Geschwindigkeiten und hohen Belastungen – laufen. Das gilt auch für häufiges An- und Abfahren. (Weiterlesen …)
Gefahren neu Kennzeichnen
Zeitgleich mit der EU-Verordnung REACH ist eine neue Kennzeichnungs- und Verpackungsverordnung in Kraft getreten. Sie führt zu Änderungen in den Sicherheitsdatenblättern und Betriebsanweisungen.
Die CLP*-Verordnung (EU-1272/2008) über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Zubereitungen gilt seit dem 20. Januar 2009. Die EU führt damit einheitliche Kennzeichnungsregelungen auf Basis des globalen UN-GHS-Systems ein. Ziel ist neben dem besseren Schutz des menschlichen Lebens und der Umwelt auch die Vereinfachung des Welthandels.
Seit dem 1. Dezember 2010 müssen alle Chemikalien nach den neuen CLP-Vorgaben eingestuft werden. Ist zu diesem Zeitpunkt noch gepackte Ware auf Lager, dürfen Firmen den Bestand noch bis zum 1. Dezember 2012 abverkaufen. (Weiterlesen …)
Leicht umformen – Umweltfreundliche Verfahren und Verzicht auf toxische Schwermetalle
Umweltfreundliche Verfahren und Verzicht auf toxische Schwermetalle – neue Technologien verbessern die Vorbehandlung von Metallblech. Herr L. berichtet über das Beschichtungssystem LubriTreat®, das er mit ThyssenKrupp entwickelte.
Herr L., Sie haben das von ThyssenKrupp und BP patentierte Beschichtungssystem LubriTreat® mitentwickelt. Was verbirgt sich dahinter?
LubriTreat® ist ein neues Verfahren zur Vorbehandlung von Metallblech, das die Umformeigenschaften erheblich verbessert. Umformaktive Additive werden dabei direkt auf der Oberfläche verankert und müssen nicht wieder herkömmlich – als Bestandteil des Öles – mit anderen Additiven um den Zugang zur Oberfläche konkurrieren. LubriTreat® ist eine wässrige Vorbehandlung auf Basis von Phosphorsäureestern, einer organischen Beschichtung. Im Gegensatz zu herkömmlichen anorganischen, zum Teil schwermetallhaltigen Vorbehandlungssystemen ist dieses Verfahren schon mit einer äußerst geringen Oberflächenbeschichtung prozesssicher. In der nachgeschalteten Endverpackung für Lagerung und Transport wird nur noch eine Beschichtung mit einem Korrosionsschutzöl benötigt.
Wie wirkt diese Beschichtung? (Weiterlesen …)
Castrol Kompetenz Center

Anfang 2011 wurde nach langer Bauphase endlich der neue Bauabschnitt der Schmierstoff Lagerhalle in Betrieb genommen.
Kühl kalkuliert – CASTROL ALUSOL AU 50 FF
Wer Aluminiumlegierungen bearbeitet, ist gut beraten, auf den neuen Premium-Kühlschmierstoff CASTROL ALUSOL AU 50 FF zu setzen. Denn er verlängert die Werkzeugstandzeit und sorgt für saubere Maschinen.
Der Geschäftsbereich Industrieschmierstoffe der BP Europa SE hat mit Castrol Alusol AU 50 FF einen neuen, formaldehydabspalterfreien Hochleistungs-Kühlschmierstoff entwickelt. Er eignet sich für die Bearbeitung von Aluminiumlegierungen und für die Zerspanung von niedriglegierten Stählen. In ersten Test überzeugte der neue Schmierstoff sowohl in einzelbefüllten Systemen als auch in Zentralanlagen. „Unsere Kunden sind sehr zufrieden“, so der Leiter der Anwendungstechnik Metallbearbeitung bei Castrol. Der Kühlschmierstoff kommt vorrangig bei Herstellern von Komponenten für die Automobilindustrie zum Einsatz, so z. B. bei der Produktion von Zylinderköpfen, Motorblöcken und anderen Bauteilen aus Aluminium. Aber auch Hersteller von Getriebe- und Antriebstechniken oder Schiffsmotoren profitieren von Castrol Alusol AU 50 FF – egal ob es sich um Aluminium- oder Stahlgussbearbeitungen handelt.
Bessere Maschinenleistung
Der Premium-Kühlschmierstoff bietet eine ganze Reihe von Vorteilen: So erhöht das einzigartige Additivpaket die Werkzeugstandzeit und senkt die Bearbeitungskosten. Darüber hinaus verbessert Castrol Alusol AU 50 FF die Teilequalität in der Bearbeitung, die Oberflächengüte und die Maschinenleistung. Dank der exzellenten Benetzungseigenschaften reduziert er den Kühlmittelaustrag, verlängert die Emulsionsstandzeiten und sorgt für saubere Maschinen. (Weiterlesen …)
REACH erreicht Etappenziel
Die EU-Verordnung REACH sieht die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien vor. Für die Kunden von BP ergeben sich bis dato nur formale Änderungen an den Sicherheitsdatenblättern.
Am 1.6.2007 trat die EU-Chemikalienverordnung REACH offiziell in Kraft. Bis zum 1.12.2010 mussten alle Stoffe mit mehr als 1.000 Tonnen Produktions- oder Importmenge pro Jahr registriert werden.
Bis zu diesem Stichtag haben deutsche Unternehmen 4727 Registrierungen eingereicht. Auch die Meldepflicht für CMR-Stoffe* mit einer Produktionsmenge von mehr als einer Tonne pro Jahr lief Ende letzten Jahres aus. Hinzu kommen für Wasserorganismen giftige Stoffe mit einer Jahresproduktion von mehr als 100 Tonnen. Jetzt steht die nächste Frist bevor: Die Industrie ist verpflichtet, bis zum 31.5.2013 alle Stoffe mit einer Jahresmenge von mehr als 100 Tonnen erfassen zu lassen.
BP formuliert in erster Linie Produkte und bezieht die dafür eingesetzten Rohstoffe von einer Vielzahl von Lieferanten. Alle verwendeten Materialien haben Hersteller und Importeure fristgerecht vorregistriert. Einige Substanzen, die BP selbst herstellt, werden in den nächsten Jahren registriert. Sind die Substanzen termingerecht eingetragen, findet sich die Registrierungsnummer auf dem erweiterten Sicherheitsdatenblatt. Dr. Georg Reinhard, HSSE Advisor: „Unsere Kunden können unsere Produkte weiterhin in der gewohnten Weise einsetzen. Wir werden alle Anwendungen unterstützen, die auf unseren Sicherheitsdatenblättern ausgewiesen sind.“
* CMR-Stoffe haben eine cancerogene (krebserzeugende), mutagene (erbgutverändernde) oder reproduktionstoxische (fruchtschädigende) Wirkung.
Eine Sorge weniger – die Entsorgung von Schmierstoffen & Emulsionen
Jedes Unternehmen ist verpflichtet, gebrauchte Kühlschmierstoffe ordnungsgemäß zu entsorgen. Dabei gilt es, einiges zu beachten.
Bei nicht fachgerechtem Umgang mit Kühlschmierstoffen kann eine Gefahr für die Umwelt und die Gesundheit der Mitarbeiter ausgehen – das gilt auch für nicht mehr verwendungsfähige Kühlschmierstoffe. Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz schreibt vor, dass Unternehmen diese fachgerecht entsorgen lassen müssen.
Getrennt sammeln, überdacht aufbewahren
Zunächst sind die verschiedenen Kühlschmierstoffe getrennt zu sammeln und zu lagern. So dürfen Kühlschmierstoffe auf Pflanzenölbasis nicht mit solchen auf Mineralölbasis vermischt werden. Synthetische Kühlschmierstoffe müssen auf jeden Fall von mineralischen Ölen und Ölemulsionen getrennt bleiben, da sie die Ölaufbereitung erschweren. Außerdem ist eine richtige Deklaration der Stoffe wichtig. Zur Lagerung sollte man einen überdachten Ort wählen. Wichtig: Beschädigte Gebinde nicht ins normale Regal, sondern je nach Größe in dafür vorgesehene Gebinde oder Auffangwannen stellen.
Für einen sicheren Transport der gefährlichen Stoffe benötigt der Entsorger am besten schon bei der Auftragsvergabe Informationen über Menge, Gebindearten und mögliche Beschädigungen, und zwar mit Angabe der Abfallschlüsselnummer und der Abfallerzeugernummer. Auch ein aktuelles Sicherheitsdatenblatt ist für den Entsorger hilfreich. Übrigens: Der „Abfallerzeuger“ bleibt so lange in der Verantwortung, bis die Kühlschmierstoffe tatsächlich entsorgt sind.
HABEN SIE FRAGEN ZU DIESEM PRAXISTIPP?
Dann wenden Sie sich bitte an: michael.engesser@aral-burger.de
