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Archive vom Dezember 2008


Das Schwarze Gold – Die Exploration

Wärme, Mobilität, Kleidung, Verpackung – Überall spielt Erdöl eine Rolle.

Wer dem Ursprung des Erdöls auf die Spur kommen will, muss eine Zeitreise in die Vergangenheit machen. Vor 200 Millionen Jahren entstand der Stoff, der uns heute bewegt. Organische Substanzen wie Algen und Kleinstlebewesen (Plankton) sind für die Bildung von Erdöl verantwortlich. Nach ihrem Tod lagern sich die abgestorbenen und nicht zersetzten Tier- und Pflanzenreste auf dem Meeresgrund ab. Nach und nach überlagern Sand- und Tonschichten den Planktonschlick und pressen ihn zusammen, bis er sich verfestigt und zu Muttergestein wird. Je stärker das Gestein zum Erdinneren gedrückt wird, umso mehr erhitzt sich die organische Substanz. Gasförmige und flüssige Kohlenwasserstoffe, Gas und Öl werden dabei entwickelt. Die Hitze spaltet zudem schwere Kohlenwasserstoffverbindungen in leichte Molekühle. So löst sich bei einer Temperatur von 65 bis 120 Grad Celsius und unter dem Druck der Tiefe von 1500 bis 3000 Meter Erdöl aus den Poren des Muttergesteins.

Das Öl in der Falle

In der Regel sammelt sich in den Porenzwischenräumen der einzelnen Gesteinsschichten Wasser an. Da aber Kohlenwasserstoffe leichter als Wasser sind, wandert das Rohöl so lange nach oben, bis es auf einer undurchlässigen Erdschicht stößt und aufgehalten wird- die Ölfalle.

Durch neue Techniken können heute Quellen in zuvor unzugänglichen Gebieten erschlossen werden.

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